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Igel im Garten

Unterschlüpfe und Futterhäuser für die stachligen Genossen

Gärten gehören zu den wichtigsten Rückzugsgebieten der Igel. Mit einfachen Mitteln lässt sich dort ein Unterschlupf für unsere stacheligen Freunde einrichten. Oft genügt es schon, vorhandene Unterschlupfmöglichkeiten nicht zu zerstören.

 

Abb. 1: Im Herbst wird ein Teil des zusammengerechten Laubs unter das Gartenhäuschen gesteckt.

 

Abb. 2: Reisig verbrennt man nicht, sondern lässt es als Haufen liegen.

 


Abb. 3: Die Hohlräume zwischen den Wurzeln alter Bäume sind wetterfeste Verstecke.

 


Abb. 4: Das unterste Brett der Kompostkiste hat etwas Abstand zum Boden. Bei gekauften Kompostern lässt man die Entnahmeklappe offen oder sägt ein kleines Loch in eine Seitenwand.

Tipp: Als Nistmaterial eignen sich Haferstroh und/ oder trockenes Laub. Heu schimmelt leicht.

 

Abb. 5: Auf einen Laubhaufen schichtet man reichlich Astwerk und Reisig. Darüber spannt man eine Plastikplane, deren vier Zipfel am Boden mit Steinen beschwert werden. Die Plane wird unter weiterem Reisig versteckt.

 


Abb. 6: An eine Hausecke lehnt man ein Brett, das mit viel Nistmaterial hinterfüllt wird.

 


Abb. 7: Kombiniertes Schlaf- und Futterhaus aus Holz. Man stellt es wegen der Bodenfeuchtigkeit auf Dachlatten. Den Windfang (Futterplatz), legt man mit Zeitungspapier aus, den Schlafplatz füllt man mit Stroh. Kot entfernen! Wenn das Haus gerade nicht bewohnt ist, muss man es gründlich reinigen.

 


Abb. 8: Dieser Unterschlupf aus Natursteinen wird mit Erde und Grassoden bedeckt, so dass er ganz zuwächst. Der etwa quadratische Innenraum hat eine Seitenlänge von 25 - 30 cm.

 


Abb. 9: „Igelburg“ aus Ziegelsteinen

 


Abb. 10: Eine Gartenplatte dient als Dach. Verwendet man stattdessen ein Holzbrett, so beschwert man es mit Steinen.
Tipp: Alle Igelhäuser stellt man an einem schattigen, versteckten Platz, möglichst an einem schwach geneigten Hang auf. So kann Regenwasser ablaufen. Der Eingang muss zur wetterabgewandten Seite liegen (meist Süd-Ost).

 


Abb. 11: Igelbehausung aus Beetrolli
Oben: Grundriss der Beetrolli-Schlafkammern. Ist das Beetrolli 25 cm hoch, stellt man es direkt auf den Boden, 30 cm hohe Beetrollis gräbt man 5 cm ein. Damit die Schlafplätze trocken bleiben, hebt man etwas Erde aus und füllt stattdessen Kies als Drainage ein. Darauf verteilt man etwas Sand. Als Dach eignet sich eine Holzplatte von mindestens 50 cm x 100 cm oder eine Schaltafel, die noch mit weit überhängender Dachpappe abgedeckt wird. Zur Begrünung des Baus eignen sich Efeu, Farne oder Immergrün.
Tipp: Wer sich den Bau eines Igelunterschlupfs nicht zutraut, kann fertige Modelle im Zoo- oder Gartenfachhandel kaufen. Bezugsquellen erfährt man auch über Pro Igel e.V.

 


Abb. 12: Ein nicht mehr brauchbarer Korb als Igelquartier: Er wird umgekehrt auf den Boden gestellt, mit einer Plastikfolie gegen Nässe geschützt und mit Tannenzweigen oder Reisig zugedeckt.
Tipp: Ob ein Igelbau bewohnt ist, lässt sich leicht feststellen: Man steckt vor den Eingang einen Strohhalm, den der Igel beiseiteschieben muss, wenn er das Nest verlässt.

 


Abb. 13: Grundriss des Unterbaus einer Holzbeige, unter der mit Balkenreststücken (Höhe mindestens 10 cm) ein Labyrinth geschaffen wurde. Die Hohlräume deckt man mit Brettern ab. Man kann auch ein stabiles Weinkistchen (Schlupfloch nicht vergessen!) in die Holzbeige einbauen.

 


Abb. 14: Ansicht des Unterbaus einer Holzbeige.
Tipp: Abgeschnittene Brombeerranken schützen Igelquartiere vor neugierigen Hunden.

 

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